Bei der Monatsübung am 08.05.2026 stand ein anspruchsvolles Szenario im Mittelpunkt: Ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei kollidierten PKWs und mehreren eingeklemmten Personen musste abgearbeitet werden. Die Übung wurde von OLM Jakob Eigner zusammen mit HBI Robert Eibl ausgearbeitet und vorbereitet.
Angenommen wurde ein Zusammenstoß zweier Fahrzeuge, wobei sich eine Person bewusstlos unter einem Fahrzeug befand und eine weitere Person auf der Rückbank eines PKWs eingeklemmt war. Zum Einsatz kamen das MTF-A für die Einsatzleitung sowie das HLF 1 und HLF 4.
Nach der Erkundung durch den Übungs-Einsatzleiter wurden die Übungs-Gruppenkommandanten unterwiesen, die Unfallstelle abgesichert und die Fahrzeuge stabilisiert. Parallel dazu betreuten die Sanitäter die verletzten Personen und übernahmen die Erstversorgung.
Die unter dem Fahrzeug eingeklemmte, nicht ansprechbare Person musste mittels Anheben des PKWs rasch befreit werden. Anschließend erfolgte eine Crash-Rettung aus dem unmittelbaren Gefahrenbereich.
Bei der zweiten verletzten Person lag der Fokus auf einer möglichst schonenden Rettung. Zunächst wurde eine entsprechende Öffnung für den inneren Retter geschaffen, um die Person im Fahrzeug medizinisch zu betreuen. Danach erfolgte mithilfe von Schere und Spreizer die Öffnung des Kofferraums beziehungsweise des Fahrzeugdaches. Die Rettung der Person wurde schließlich mittels Spineboard durchgeführt.
Besonderes Augenmerk wurde bei dieser Übung darauf gelegt, auch Kameradinnen und Kameraden praktische Erfahrung "an der Front" sammeln zu lassen, die solche Tätigkeiten im Einsatzgeschehen bislang seltener durchführen konnten oder noch weniger Erfahrung besitzen. Dadurch konnten wichtige Handgriffe geübt und Abläufe bzw. die interne Zusammenarbeit intensiv trainiert werden.
Zum Abschluss fand eine gemeinsame Manöverkritik mit Verbesserungsvorschlägen statt, ehe der Übungsabend bei einem gemeinsamen Abendessen kameradschaftlich ausklang.
















